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Weg – Von Träumen und Albträumen
„Insgesamt gefiel es ihm in dieser Welt in seinem Kopf. Er hatte einfach aufgehört, nach außen zu leben. Es ging ihm auch viel besser damit.“
Die Geschichte startet an dem Abend, als der 17-jährige Leander von Bergeburg beschließt, das Haus seiner Familie zu verlassen. Dieses Haus ist geprägt von psychischer Gewalt, Hass, sowie einer menschenverachtenden Weltanschauung. Die von Bergeburgs leben nach ihren eigenen Regeln, besitzen Macht und Ansehen. Um all dem zu entkommen, ergreift Leander seine Chance und setzt sich ins Allgemeinbildende Internat Klingenberg ab. Sozial komplett unerfahren, eckt er dort schnell an. Besonders mit Joel und Henrick kommt es andauernd zu Konflikten. Die beiden sind in der ganzen Schule bekannt und beliebt, dazu haben sie eine Verbundenheit und ein Verständnis füreinander, von dem Leander heimlich immer geträumt hat. Joel, Henrick und Leander haben keinen guten Start, und mit dem Fortlaufen des Schuljahres wird das Verhältnis nur schlechter. Unter dem Druck dieses Konfliktes, dem Mobbing der Klasse, sowie seiner unaufhörlich schlimmer werdenden Angst, von seiner Familie gefunden zu werden, bricht Leander wieder holt zusammen. Er leidet unter Albträumen, grenzt sich selbst aus, gerät mit seiner Klasse aneinander und ist schnell mit der Gesamtsituation überfordert. Und dennoch bleibt eines erhalten: seine Entschlossenheit, seinen eigenen Weg zu gehen.
Vanessa Jeske möchte mit diesem Werk vor allem die Auswirkungen psychischen Stresses zeigen, sowie Betroffene von jeglicher Form von Gewalt ermutigen, sich Hilfe zu suchen. Zu glauben, etwas verdient zu haben, bedeutet nicht, dass man keine Hilfe verdient hat.
Auch als E-Book erhältlich.

Weg – Von Liebe und Angst
Was, wenn plötzlich alles gut ist?
Denn das war es doch. Leander hatte alles, was er sich je erträumt hatte. Er war zurück in Klingenberg, hatte sich seiner
Familie gestellt und sein Verhältnis zu Joel und Henrick könnte nicht besser sein.
Es gab keinen Grund mehr für Angst oder Albträume.
Doch warum verfolgten ihn dann noch immer diese Gedanken?
Daran, wie er schon morgen alles verlieren konnte. Wie er schon morgen alles verlieren würde!
Nach seiner Rückkehr ins Internat will Leander keinen Gedanken mehr an seine Familie oder die Geschehnisse des letzten Jahres verschwenden. Er ist das erste Mal in seinem Leben wirklich glücklich. Frisch verliebt startet er ins Abitur und will eigentlich nur mit allem abschließen. Zunächst scheint es ihm auch zu gelingen, doch Jahre unterdrückten Traumas und der psychische Stress des letzten Jahres verschwinden nicht so leicht, wie er es sich erhofft hat.
Als ihn dann erst ein merkwürdiger Anruf und nur wenig später ein Besuch, mit dem er niemals gerechnet hätte, erreichen,
wird immer deutlicher: Leander muss sich nicht nur sich selbst, sondern auch seiner Vergangenheit stellen.
Diese Fortsetzung von „Weg – Von Träumen und Albträumen“
zeigt, dass Traumata nicht verschwinden, nur weil augenscheinlich alles geregelt ist. Erlebtes kann über viele Jahre
und auf unzählige Arten nachwirken.
Am Ende steht die Botschaft, Werte zu hinterfragen, Gefühle zuzulassen und sich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren.ört, nach außen zu leben. Es ging ihm auch viel besser damit.“
Auch als E-Book erhältlich.